14.Master-Cleans-Tag und die Eiweißfrage

Fühlt sich gut an. Ich überlasse mich weiterhin “dem Prozess”. Auch nach fast zwei Wochen hängt mir die Limonade immer noch nicht zum Hals raus und ich habe keinerlei Heisshunger oder sowas – obwohl um mich herum gefuttert wird. Damit will ich nicht angeben! Wahrscheinlich kann ich froh darüber sein – bin ich auch; der Eine oder Andere hätte vielleicht damit zu kämpfen – vielleicht aber auch nicht. Man muss einfach wissen warum man das tut.

Wie dem auch sei, mein Befinden ist so ziemlich gleichbleibend gut. Zum Thema Stuhlentleerung möchte ich keine Angaben machen, nur soviel: Das Abführmittel habe ich – so wie von Tom Woloshyn in seinem Buch Die ZitronensaftKur – Das Detox Programm für maximale Entgiftung ausdrücklich empfohlen – nur einmal morgens eingenommen. Wenn man beruflich unterwegs ist, kann das leicht in Hose gehen – das muss jederfür sich selbst abwägen. Besser morgens das “innere Salzbad” ( 1,1L Wasser mit2TL Meersalz lauwarm binnen 10 Min. trinken) und binnen einer Stunde gründlich entleeren – das ist sicherer.

Die Eiweißfrage hat sich inzwischen für mich auch geklärt.

Die Mineralstofffrage stellt sich bei Master-Cleanse eigentlich nicht, denn der Ahorsirup (davon verzehrt man reichlich) liefert die wichtigsten Mineralien in ausreichender Menge¹. Nebenbei: Je nachdem wieviele Gläser man trinkt, nimmt man bis zu 1000 Kalorien pro Tag zu sich! Für Vitamin C, an dem es einem sonst wahrscheinlich eher mangelt, ist auch reichlich gesorgt. Bleibt nur noch die Frage nach dem Eiweiß.

Erstens muss man sagen dass uns von Ernährungswissenschaftlern und dem Marketing der Fleisch- und Milchwirtschaft über Generationen ein viel zu hoher Eiweissbedarf eingebleut wird. Das hat dazu geführt dass “die Menschen in den Industrienationen mehr Angst vor Eiweißmangel haben als vor dem Tod”² haben. Das “Geheimarchiv der Ernährungslehre” von Dr. Ralph Bircher berichte über zahlreiche Studien an Naturvölkern, die weniger als 50g pflanzliches Protein zu sich nehmen aber einen athletischen Körperbau aufweisen und olypiareife Höchstleistungen erbringen. Am meisten hat mich die Untersuchung an einer Bevölkerungsgruppe am Mt. Hagen beeindruckt. Sie sind muskulös obwohl sie sich fast ausschliesslich von Süsskartoffeln (Proteingehalt: 1,1%) ernähren. Einmal pro Jahr schlachten sie zu einem bestimmten Fest ihre Schweine – dann sind sie tagelang krank, aber das gehört zu ihrer Kultur. Oder die Tarahumara (Wikipedia), der ursprüngliche Kost hauptsächlich aus “Mais und Böhnchen” besteht.

Was nun die Mastercleanse-Methode betrifft so schreibt Woloshyn, das das Muskelgewebe nicht abgebaut wird – zuerst werden die anderen Reserven aufgezehrt, also die Fettdepots. Ausserdem wird der Stoffwechsel derart optimiert, dass Aminosäuren (Eiweissbausteine) z.B. aus abgestorbenen Zellen recycelt werden. Auch verfügt die Leber über einen Vorrat an Aminosäuren, denn die Leber ist ja auch das Organ, in dem komplettes Eiweiss (tierischer und pflanzlicher Art) in die einzelnen Aminosäuren aufgespalten wird um diese dann zu dem gerade benötigten menschlichen Eiweiss wieder zusammen zu setzen. Die Diamonds sprechen vom “Aminosäuren-Pool”³. Eiweisshaltige körpereigene Abfälle befinden sich im Kreislauf und werden recycelt.

¹ Die Qualität es Wassers ist (nicht nur bei Master-Cleanse, sondern grundsätzlich) von höchster Wichtigkeit. Man kann den Wert des Leitungswassers mit MMS-Gold Tropfen einfach aber entscheidend um ein Vielfaches erhöhen. Es handelt sich bei MMS-Tropfen um flüssige (koloidale), von der Zelle optimal aufnehmbare Mineralien, welche das Wasser mineralisieren, es zugleich reinigen, und die Struktur verbessert, indem die Cluster verkleinert werden, wodurch das Wasser für sämtliche Stoffwechselvorgänge  im Körper vielfach wertvoller wird. Um den Wert der MMS-Tropfen (und die Wichtigkeit von Mineralstoffen für die Gesundheit überhaupt) besser zu verstehen empfiehlt sich das dazugehörige Buch MMS-Gold Das neue Lebensmineral.
 ² "Fit fürs Leben - Fit for Life" Harvey und Marilyn Diamond, Kap.9 Eiweiß (Protein)
 ³ ebd. S.115